Jahresrückblick 2018 Hunde Videos Emotionen

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»Eine Überzeugung, die alle Menschen teilen, besitzt Realität.«  Aristoteles

2018 haben wir erleben dürfen, dass unfassbar viele Menschen aus Überzeugung „handeln statt wegsehen“. Die tatkräftige Unterstützung jedes Einzelnen, ermöglicht viel Gutes zu tun!

TIERISCHES DANKESCHÖN AN ALLE!

Allen voran möchten wir uns bei den Kids bedanken. Getreu dem Motto „der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“, haben sie sich die tollsten Möglichkeiten einfallen lassen, um Spendengelder für unsere Fellnasen zu sammeln. Statt an heißen Sommertagen das Freibad vorzuziehen, wurden selbstgemachte Limonaden verkauft. Ebenfalls nicht selbstverständlich ist, liebgewonnene Spielsachen zusammenzutragen, an neue „Besitzer“ zu bringen und das eingenommene Geld dann zu spenden. Schüler organisierten einen Tag der offenen Tür, bei dem Spendengelder gesammelt wurden. Und selbst die Kleinsten ließen es sich nicht nehmen, backten leckere Kekse und machten sich sogleich auf die Suche nach Abnehmern, um den Erlös unseren Vierbeinern zu spenden. Die vielen und selbstlosen Engagements der Kleinen machen uns sprachlos vor Staunen! Hand aufs Herz, Ihr seid unsere großen Helden 2018!

 

Ein weiterer Meilenstein unserer Arbeit war, ist und bleibt die Öffentlichkeitsarbeit. Hier sind wir sehr froh und auch ein kleinwenig stolz darauf, dass wir seit Anfang 2018 den neuen HhM Internetauftritt präsentieren können. Hunden ein Gesicht geben zu können ist großartig! Denn so haben sie die große Chance nicht unentdeckt und damit alleine zu bleiben, sondern gesehen zu werden und eine Familie für sich zu finden. Danke an alle, die die Seite permanent aktualisieren, mit Input für Besucher füllen und damit einen großen Anteil daran haben, dass diese stets attraktiv ist und bleibt.   

Sogleich das World Wide Web sehr wichtig für unsere Arbeit ist, schätzen wir den persönlichen Kontakt zu Menschen ebenso sehr und präsentierten uns mit unterschiedlichen Außenauftritten. Hierzu zählen zahlreiche Flohmarkt- & Tombola Aktionen, die beispielsweise auf der Wasserkuppe und bei Kölle Zoo in Würzburg gestemmt wurden. Dank zahlreicher Sachspenden, die uns eigens hierfür zur Verfügung gestellt wurden, konnten wir dementsprechend viele Flohmarkt Artikel sowie Lose verkaufen und damit eine stattliche Summe für unsere Schützlinge erzielen. Ebenso machten sich auf dem Hundetrainingsplatz in Volkach unsere ehrenamtlichen Akteure auf den Weg, um dort fleißig die Werbetrommel zu rühren und Besucher über unsere Schützlinge und über unsere Arbeit zu informieren. Denn Tierschutzarbeit braucht Aufklärung und Aufmerksamkeit!  

 

Damit unsere Schützlinge bei ihrer Ankunft in Deutschland sicher an ihre neuen Familien übergeben werden können, haben wir uns Anfang des Jahres auf die Suche nach einer neuen Entladestation begeben. Fündig geworden sind wir in Kitzingen. Die Firma ASE Transporte bot uns ihr Gelände an, das alles bietet, was wir uns gewünscht haben: Platz und Sicherheit für die Neuankömmlinge. Das gesamte Areal ist umzäunt, so dass wir die Vierbeiner sicher ausladen und an ihre Familien übergeben können. Zudem steht den „Gebrauchthundebesitzern“ direkt nebenan ein Grünbereich zur Verfügung, der beste Möglichkeit für eine erste Gassi Runde mit den neuen Familienmitgliedern bietet. Vielen Dank an Karin und ihren Mann, dass sie uns ihr Gelände als „Pendlerparkplatz“ zur Verfügung stellen.

 

Auch 2018 hatte uns die Unternehmensgruppe Lush wieder voll im Griff, bzw. in der Hand ? Besser gesagt: Dank Lush konnten wir mit unserer Aktion „Hände fetten, Hunde retten“ in die nächste Runde starten. Gleich fünfmal kamen wir in den Genuss, diese besondere Charity Plattform nutzen zu dürfen. Eine Plattform, die uns nicht nur immens bei der Außenwirkung unterstützt, sondern bei der uns der komplette Erlös aller verkauften Pots 1:1 zugutekommt. Grund genug für Team Würzburg, Team Berlin und Team Karlsruhe alles daran zu setzen, viele Pots an Frau & Mann zu bringen. Ein fettes Dankeschön geht an die liebenswerten Filialleiterinnen, dass Ihr uns hierfür ein freies Plätzchen in Euren Stores bereitgestellt habt.

 

Was Spaß, Sicherheit und Wärme im letzten Jahr anbelangt, kamen diese ebenfalls nicht zu kurz.  2018 waren unsere zuverlässigen, fleißigen Bienchen wieder dabei, viele schöne Sachen in liebevoller Handarbeit zu nähen und zu basteln. Zahlreiche Hundemäntel und weiche Hundedecken wurden geschneidert, farbenfrohe Schnüffelteppiche und Zergel geflochten sowie unzählig viele Leinen, Geschirre und Halsbänder gefertigt. Dass die handgefertigten Sachen bei Zwei-, und Vierbeinern gleichermaßen gut ankommen, zeigen die ganzen Fotos, die uns täglich erreichen! Vielen lieben Dank für Euer unermüdliches Engagement, uns kontinuierlich mit Euren wertvollen Arbeiten zu unterstützen! Besonderen Dank auch an die Firma Schaumstoffe Wegerich, die uns ihre nagelneuen, aber durch die Zurücksendung unverkäuflich gewordenen Matratzen und Schonbezüge zur Weiterverarbeitung zur Verfügung stellen.

 

Die Zahl, die jetzt kommt, löst bei uns immer noch Gänsehaut aus. Die Zahl 4.2. Unscheinbar und doch gewaltig. Hinter dieser Zahl stecken Glücksgefühle, die man kaum in Worten fassen kann. Doch fangen wir von vorne an. Im Spätsommer kam dank eines tollen Hinweises ein Kontakt zustande, der auf wunderbare Weise unseren Verein immens bereichert. JOSERA – deutscher Futtermittelhersteller und Sponsoring Partner von 4.2 Tonnen hochwertigsten Trockenfutters. Um diese enorme Menge sicher nach Italien zu befördern wurde nebst Spezialanhänger sogar eine Spedition eingesetzt. Gerade vor Winterbeginn einfach sensationell, da nun vor allem unsere alten & kranken Schützlinge gut versorgt werden können. Tierisches Dankeschön JOSERA, für die unbezahlbare Unterstützung!

 

Fristverlängerung – das Thema, das uns weiterhin begleiten wird. Hierbei handelt es sich um Kooperationsverträge, die zwischen Gemeinden und Caniles geschlossen werden. Unser Partnertierheim bekommt z.B. für einen bestimmten Zeitraum Fördermittel für die aus dem betreffenden Bezirk stammenden Hunde. Wenn der Zeitraum um ist, wird der Zuschlag neu vergeben. Leider sind bereits bei zwei Bezirken die Zuschläge an den „günstigsten“ Anbieter vergeben worden. Dort gibt es keine tierärztliche Betreuung, keine Belegungsgrenze, aber Großgruppenhaltung, die die Hunde im wörtlichsten Wortsinn um jeden Lebenstag kämpfen lässt. Eine Vermittlung aus diesen „gewinnorientierten Einrichtungen“ ist ausgeschlossen. Über das Vergabeverfahren kann man den Kopf schütteln, aber das schlimme ist, dass selbst langjährige (weil unvermittelbar) Heimhunde mit Erlöschen des Kooperationsvertrags ebenfalls in diese grausigen Endstationen abgegeben werden müssen. Das Makabre daran, die Frist ist zwar terminiert, wird im besten Fall verlängert, kann jedoch im schlimmsten Fall gecancelt werden. JEDERZEIT! Dieser Zeitpunkt bleibt auch für uns stets ungewiss. Wir wissen nur, dass wir in der Zeit, die uns vermeintlich zur Verfügung steht, alles daran setzen müssen, für diese Hunde ein Zuhause zu finden. Bitte seht uns nach, wenn wir ihnen daher ganze Aufmerksamkeit schenken und die Situation „5 vor 12“ darstellen. Sie ist es! Ziel ist nicht, auf die Tränendrüse zu drücken oder Ängste zu schüren, vielmehr möchten wir ihnen ein Gesicht, eine zweite Chance geben. In der Zeit, die ihnen und uns hierfür bleibt.

 

Nach dem nun doch etwas schwierigen Thema, dass allerdings auch zu unserer Arbeit gehört, widmen wir uns wieder etwas Erfreulicherem. Ganz klar und völlig uneigennützig startete 2018 die HHM Hundewanderung im wunderschönen Schwarzwald ? Natürlich um ausschliesslich und in erster Linie, die gigantische Natur zu erkunden und so ganz nebenbei „Schwarzwälder Kirschtorte und ein Hausschnäpsle von Petra´s Eltern“ zu verzehren. Letzteres war auf Nachfrage bei den Teilnehmer ein angenehmer Nebeneffekt. Wir freuen uns, dass die Gruppe sichtlich viel Spaß hatte und mit Sicherheit eine schöne Zeit mit den Vierbeinern.  Wer 2019 Ideen für eine Wanderung hat, kann sich im übrigem gerne melden. Denn so eine tolle Aktion muss- finden wir- definitiv in die nächste Runde gehen.

 

Mitte des Jahres stand die große Mitgliederversammlung an. Bei sommerlichen Temperaturen ging es sozusagen heiß her.  Viele unserer Mitglieder nahmen eine weite Strecke auf sich, um ihre Stimme für die, die es nicht können, nämlich unsere Schützlinge, zu erheben. Verschiedenste Themen standen auf der Agenda. Der eine und andere Programmpunkt wurde da schon mal hitzig diskutiert.  Letztendlich ging es allen Teilnehmern nur darum, zum Wohle der Tiere Entscheidungen zu treffen, Lösungen zu finden oder Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. In diesem Sinne möchten wir uns nochmal bei allen Teilnehmern bedanken, dass sie sich die Zeit genommen haben um Vereinsleben zu leben.

 

Dann waren da die vielen unzähligen Momente.

Die schönen, rührenden Momente. Zu einem dieser Momente zählt sicherlich die Ankunft unserer Schützlinge in Deutschland. Zu sehen, wie die Glücksfelle in Deutschland zum ersten Mal auf ihre Familie treffen ist unbeschreiblich schön.  

Traurige Momente, die mitten ins Herz treffen. Flair, die kleine Hündin, deren Schicksal es gewesen ist, die letzte Reise anzutreten, um in Würde zu sterben.  Danke liebe Denise, dass Du es Flair ermöglicht hast.

Hoffnungsvolle Momente. Maia´s schmerzhafte Hüftdysplasie, die dank vieler Unterstützer operiert werden konnte und ihren festen Platz in einer fürsorglichen Familie gefunden hat.

Und Momente voller Angst. Wood, der gewiefte Ausreiser, der sage und schreibe über 6 Wochen nicht nur seine Familie, sondern gefühlt ganz Frankreich in Atem gehalten hat, aufgegriffen wurde und jetzt froh ist, wieder Zuhause zu sein.

Diese Momente stehen für viele Momente. Sicher erinnern wir uns alle an den einen, ganz besonderen Moment. Jenen Moment, der uns persönlich unvergessen bleibt.

 

Unser Herzensprojekt 2018 „Pensionsplatz“ – mehr als nur All inklusive. Denn bei unserem Pensionsplatzsystem geht es nicht nur um Essen, ein Dach über dem Kopf und medizinisch betreut zu werden. Es geht um viel mehr! Es geht um Leben und Tod! Viele unserer Pensionshunde konnten dank dem System zusätzlich in unsere Obhut genommen und vor Schlimmerem bewahrt werden. Hunde, die alt, krank aussortiert, die womöglich auf der Jagd „verloren“ gegangen und gestorben wären. Es sind die Hunde, die keine Chance mehr gehabt hätten. Für sie ist es mehr als All inklusive, für sie bedeutet es Leben zu können! Kaum vorzustellen, wenn wir nicht darauf zurückgreifen könnten. Genau dann, wenn uns dieser gefürchtete Notruf aus Arezzo erreicht. Ohne Eure finanzielle Unterstützung wäre dieses System nicht umzusetzen. Von Herzen tierisches Dankeschön an alle, die uns helfen!

 

Gegen Ende des Jahres, kam der krönende Abschluss. Obwohl besser gesagt, es viele krönende Abschlüsse waren. Da war zum einen die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Wir sind heute noch davon überwältigt, welche Welle diese Aktion an Hilfsbereitschaft bei vielen Menschen ausgelöst hat. Zahlreiche, liebevoll bepackte Kartons wurden versendet und haben buchstäblich die Räumlichkeiten der angegebenen Adresse gesprengt. Unfassbar wie viele sich beteiligt haben, um mit einem „Schuhkarton“ den vielen Fellnasen in Italien ein kleines Stück Weihnachtsfreude und Hoffnung zu überbringen. Wir hätten zu gerne die leuchtenden Augen der Fellnasen und die von den Tierschützern und der Belegschaft vor Ort gesehen. Vielen herzlichen Dank an Euch alle, die dazu beigetragen haben!

 

Leuchtende Augen und diese gewisse Vorfreude auf Weihnachten, die so manch einer aus seinen Kindheitstagen kennt, kamen in diesem Jahr auch bei der einen und anderen Hundefamilie in Deutschland auf.  2018 hat man sich eine ganz besondere Aktion überlegt, Hund & Mensch gleichermaßen glücklich zu machen. Damit ist sozusagen auch der Startschuss für die allererste Hundehilfe Mariechen Wichtelaktion gefallen. Was niemand ahnen konnte, dass die Premiere bei allen Beteiligten so gut ankam, dass bereits die nächste Wichtelaktion beschlossen wurde. Und wer weiß, Ostern kommt bekanntlich vor Weihnachten!  

 

Ganz besonders stolz sind wir auf unseren diesjährigen „Hundehilfe Mariechen Haiku- Kalender! Ein Kalender, der unsere Erwartungen völlig übertroffen hat. Klar wissen wir, dass so manch kreativer Kopf in unserer hundeverrückten Runde schlummert. Dass allerdings derart künstlerische Talente unseren „Club“ bereichern, damit haben wir beim besten Willen nicht gerechnet. Jeder einzelne Monat ist künstlerisch, mit liebevollen Zeichnungen illustriert und mit klugen, auf den Punkt gebrachten Texten unterlegt. Da haben sich zwei Köpfe wirklich etwas ganz Zauberhaftes einfallen lassen. Vielen lieben Dank Euch beiden, Ihr habt etwas Großartiges und Nachhaltiges für Hundehilfe Mariechen e.V. geschaffen.

 

Mit dem Weihnachtsfotobuch für Chiara war es dann soweit, spätestens jetzt blieb kein Auge mehr trocken. Emotionen über Emotionen – es hat sich gelohnt! Chiaras harte Arbeit hat sich gelohnt! Ein Fotobuch, das 120 ihrer Schützlinge beinhaltet, Schützlinge, die dank Chiara in ein besseres Leben starten konnten, die die Chance hatten eine Familie zu finden. Eine ganz tolle Idee und eine sehr gelungene Arbeit, lieber Bernhard, die du dir da gemacht hast. Für Chiara unbezahlbar!

 

Der Jahresrückblick ist fast zu Ende, aber bekanntlich heißt es ja „Das Beste kommt zum Schluss“.

2018 hat Hundehilfe Mariechen zwölf Transporte mit 234 Fellnasen an Bord organisiert und durchgeführt. Darunter befanden sich 107 Pensionshunde.

Insgesamt wurden 245 Hunde vermittelt, die heute in einem warmen und liebevollen Zuhause leben.

Wir sind zu tiefst gerührt und möchten uns bei Euch allen, die dies ermöglicht haben, von ganzen Herzen bedanken.

Jetzt freuen wir uns auf ein tierisches 2019 und auf viele glückliche Fellnasen und herzliche Familien.

Euer Hundehilfe Mariechen Team   

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Mariechen Schwarzwald-Hundewanderung am 29.09.18

Bei herrlichem Wetter und für den Herbst noch recht warmen Temperaturen trafen wir uns am 29.09.18 gegen 10:00 Uhr im beschaulichen Hausach mitten im Schwarzwald zur Hundewanderung.

Nach kurzem Beschnuppern sind wir auf unseren herrlichen Rundweg gestartet. Mit etwa 20 Mariechen Hunden und ihren Leinenträgern ging es gut gelaunt los.

Zunächst marschierten wir durch den kleinen Ort Hausach und begaben uns auf den schwarzwaldtypischen Aufstieg. Den Breitenbach hatten wir passiert und folgten nun den Spuren des Westweges. Während des Laufens kamen wir miteinander ins Gespräch. Die Mariechens sind von ganz Deutschland angereist. Nach etwa 2 Stunden erreichten wir das „Haseeckle“. Dort erwartete uns Kaffee und Kuchen, und wie soll es im Schwarzwald auch anders sein, eine große Schnaps Auswahl. Die Stärkung hatten wir uns nach der Anstrengung auch wirklich verdient. Mit Schwarzwälder Kirschtorte im Bauch machten wir uns wieder auf den weiteren Weg. Davor wurden wir mit einem herrlichen Blick in den Hauserbach belohnt. Weiter ging es auf dem Abenteuerweg, vorbei an einer Kapelle und diversen Spielstationen für Kinder. Der krönende Abschluss war der Besuch der „Burg-Huse“ mit herrlichem Blick über das Kinzigtal. Bei einem gemeinsamen Essen ließen wir den schönen Tag ausklingen und freuten uns über unsere glücklichen und erschöpften Fellnasen.
Wir sind schon gespannt wo uns die nächste Wanderung hinführt.

 

Weihnachten im Schuhkarton

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Geschenke mit Herz

                                Mit(an)packen

 

Wenn du anderen eine Freude machst, spürst du sie auch in dir!

Mit der herzigen Weihnachtsaktion von Hundehilfe Mariechen, schenkst Du Dir, und einer besonderen Hundeseele ohne Zuhause, wunderschöne GlücksMOMENTE!

Wie? Schau doch mal in Deinem Schrank, auf dem Dachboden oder im Keller nach. Dort wartet sicherlich ein leerer Schuhkarton auf Dich, den Du mit vielen leckeren und tollen Überraschungen für unsere Fellnasen in Italien befüllen kannst. Ob Leckerlis, warme Kuscheldecken oder Hundespielzeug, Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Alles ist gewünscht und das Beste: Du kannst dir sicher sein, dass es vom Beschenkten weder reklamiert noch umgetauscht wird, Pfote drauf!

 

Übrigens, wenn Du einen Herzenshund auf der Homepage entdeckst den Du beschenken möchtest, dann versehe das Päckchen mit seinem Namen. Natürlich kannst Du auch den Pflegern vor Ort die Entscheidung überlassen.

 

Wichtig! Wenn Du Dein Päckchen fertig hast, schicke es bis allerspätestens 7. Dezember an

            Joachim Schwabe –  Joseph-Seitz-Str. 48 –  97076 Würzburg                           

 

                                                             Kleiner Aufwand, große Wirkung!

                                                                                 Eine charmante Weihnachtsaktion, die Dir verspricht,

                                                                                            Dich und Vierbeiner glücklich zu machen.

 

                                      www.hundehilfe-mariechen.de *                                                         www.hundehilfe-mariechen.de[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Camaro- ein Erfahrungsbericht mit Ecken und Kanten

Camaro, Segugio Mix, geb. 2015- auch ein steiniger Weg führt zum Ziel

Foto: Nadine Priester: www.np-fotografie.de

 

ein Erfahrungsbericht- ein Hund mit Ecken und Kanten

 

Wenn ich an das vergangene Jahr zurückdenke, sehe ich einen wirklich steinigen Weg, der viele Tränen der Verzweiflung gefordert hat, der uns jedoch auch gelehrt hat, die Flinte nicht zu früh ins Korn zu werfen, denn auch ein steiniger Weg führt zum Ziel. Dieser Erfahrungsbericht soll allen Mut machen, die vielleicht verzweifelt sind, weil es eben nicht so klappt, wie vorgestellt.

Bleibt am Ball- es lohnt sich! (Sorry, ist etwas länger geworden)

 

Vor ziemlich genau einem Jahr, am 03.10.2017, bekam ich einen Anruf von unserem befreundetem Tierarzt. Er wusste, dass wir nach dem Tod unseres Hundes im Dezember 2015, immer mal nach einem neuen Zweithund geschaut hatten, uns aber nie so richtig zu einer Entscheidung durchringen konnten.

Alle unsere Tiere haben eine Vergangenheit, ihr Start in ein Leben mit Menschen war eigentlich bei all unseren Tieren durchwachsen. Wir wollten wieder einem ungewollten Hund eine Chance geben.

 

Unser Tierarzt erzählte mir also am Telefon von einem Hund, der vor ein paar Tagen (!) aus Italien nach Deutschland auf eine Pflegestelle gekommen war. Die Pflegestelle sei jedoch total überfordert und habe gefordert den Hund binnen 48 Stunden abzuholen. Der Hund hätte noch nicht einmal Zeit zur Eingewöhnung gehabt. Wir würden doch einen Hund suchen, ob wir nicht kurzfristig wenigstens als Pflegestelle einspringen könnten. Der 2 jährige Rüde sei wirklich in Not. Bereits am Telefon sagte ich „Du weißt schon, dass wer bei uns einzieht, der zieht nie wieder aus.“

Ich sprach mit meinem Mann, der einwilligte in erster Linie unserem Tierarzt aus der Patsche zu helfen.

Bereits am nächsten Tag wurde Camaro zu uns gebracht und wir begaben uns auf einen Kennenlernspaziergang mit unserer schon vorhandenen Hündin. Ich war total hin und weg zum einem von diesem süßen Hund, aber auch, weil unsere Hündin, die eigentlich nicht so super verträglich mit anderen Hunden war, sofort artig mit ihm umging. Nach kurzem Gespräch erklärten wir uns bereit Camaro eine Chance zu geben. Wir erfuhren über seine Vergangenheit, dass er bereits als Welpe in einem Canile in Italien gelandet war. Dort war eine Familie auf ihn aufmerksam geworden, die ihn adoptierte. Der Teenager der Familie war ausschließlich für die Versorgung des Welpen zuständig. Als der Welpe aber dann nicht mehr so süß war, wurde er in einen kleinen Verschlag gesperrt. Wohl aus Langeweile nutzte er jede Gelegenheit um abzuhauen und sein Leben auf eigene Faust etwas spannender zu gestalten.

Seine Rückkehr zu seiner Familie „belohnte“ diese damit, dass sie ihn an einer kurzen Leine anbanden und entschieden ihn wieder in das Canile zu bringen. Bevor der Plan umgesetzt werden konnte, wurde Chiara auf ihn aufmerksam und überredete die Familie ihn zu sich nehmen zu können. Die Pflegestelle, in der er sich in den letzten Tagen befand, wollte etwas Gutes tun und nahm in auf. Allerdings stimmte offensichtlich die Chemie nicht, denn nachdem Camaro in der Wohnung markiert hatte, entschied diese ihn Tag und Nacht angeleint zu lassen, selbst wenn sie schlief. Es war offensichtlich eine gute Entscheidung der Pflegestelle Camaro abzugeben, auch wenn die Fristsetzung alles andere als fair war.

Da war also unser ungewollter Hund.

Die ersten Wochen verliefen nahezu traumhaft. Wir hatten einen tollen Hund, der Spaß an uns hatte, der mit unserem 7 jährigen Sohn klar kam, der hörte und unsere alte Dame (11 jährige belg. Schäferhundmischling) wieder aus ihrer Depression, in die sich nach dem Tod unseres anderen Hundes gefallen war, rausholte. Kurzum ein Traumhund. Auch das Markieren hatten wir binnen kürzester Zeit in den Griff bekommen. Wir konnten gar nicht verstehen, warum die Familie oder auch die Pflegestelle Camaro abgegeben hatten. Einziger Knackpunkt war, dass er bei Spaziergängen sehr an der Leine zog. So doll, dass ich richtig Rückenschmerzen bekam… aber gut, das sollte sich wohl irgendwie mit etwas Erziehung legen.

 

DOCH DANN…

nach ein paar Wochen, es war Anfang Dezember und wir hatten uns dazu entschieden Pflegestellenversager zu werden und diesem tollen Hund ein Für immer zu Hause zu geben („wer einzieht, zieht nicht mehr aus“) da fühlte sich Camaro heimisch und legte so richtig los. Kleinstes Problem war nur, dass er anfing wie eine Elster zu klauen. Egal wo wir etwas essbares oder auch nicht essbares stehen ließen, Camaro kam und holte es sich, bevor wir es merkten. Sogar der Adventskalender unseres Sohnes wurde in seine Einzelteile zerlegt und die Schokolade gefressen. Anstatt besser an der Leine zu laufen, wurde es immer schlimmer. Ich stürzte sogar häufiger während Spaziergängen, wenn ich mich auf Glatteis befand und Camaro meinte sich extrem in die Leine zu werfen.

Der vorläufige Höhepunkt war jedoch erreicht, als er uns innerhalb von 3 Wochen 4mal aus dem eingezäunten Garten abhaute. Wir leben zwar im Außenbereich einer kleinen Stadt auf einem Bauernhof, allerdings ist unser Hof von 2 viel befahrenen Straßen umgeben. Camaro blieb immer in Sichtweite, ließ sich jedoch nicht abrufen und folgte, wie das ein Jagdhund eben so tut, seinem Instinkt: dem Jagen.

Ich erinnere mich noch sehr gut wie verzweifelt ich war. Ich konnte ihn zwar sehen, allerdings sah ich auch wie er in Richtung der Bundesstraße lief und von beiden Seiten LKWs kamen. Ich dachte immer nur, dass wenn etwas passieren sollte, dann solle bitte kein Menschenleben gefährdet werden. Gott sei Dank konnten wir Camaro immer wieder wieder einfangen ohne das etwas passierte, doch so konnte es nicht weitergehen.

Ich war so verzweifelt, dass ich tatsächlich bei Frau Vogt anrief und sie tränenüberströmt bat, ein anderes zu Hause für Camaro zu suchen. Frau Vogt nahm sich sehr viel Zeit für mich und meine Sorgen. Gemeinsam vereinbarten wir ein neues zu Hause für Camaro zu suchen.

 

Über diese Entscheidung schlief ich noch 2 Nächte. In diesen Nächten merkte Camaro offensichtlich, dass ich, obwohl es das erste Tier gewesen wäre, das ich jemals abgeben würde, bereit war ihn erneut auf die Reise zu schicken. Ich war am Ende mit meinen Kräften.

Plötzlich suchte Camaro erneut meine Nähe, er krabbelte sogar, obwohl es eigentlich verboten war, nachts unter meine Bettdecke und schlief in meinen Kniekehlen, angekuschelt an mich. Er war soooo warm und kuschelig.

 

Meine Familie und ich entschieden Camaro noch ein Chance zu geben. Aber ich merkte, dass ich ohne die Hilfe eines Hundetrainers nicht weiterkommen wurde. Ich sträubte mich zunächst dagegen, weil ich ja hundeerfahren war, aber hier war ich echt am Ende.

 

Gemeinsam mit dem Hundetrainer, dem ich heute so unendlich dankbar bin, arbeiteten wir an unserer Beziehung und gerade als ich dachte es geht bergauf, passierte das Schrecklichste:

Camaro knurrte in einem von mir unbeobachteten Moment unseren Sohn an und schnappte sogar nach ihm. Für mich brach eine Welt zusammen. Ein Hund, der mein Kind beißt, wie sollte das gehen? Wieder war ich soweit Camaro auf die Reise zu schicken. Sollte sich jemand anderes um ihn kümmern, ich auf keinen Fall. Er hatte seine Chance und hatte sie verspielt.

 

Völlig verzweifelt erzählte ich unserem Hundetrainer von dem Vorfall. Sofort trafen wir uns, gemeinsam mit meinem Sohn. Mein Sohn arbeitete gemeinsam mit dem Hundetrainer ein paar Minuten mit Camaro und dieser versicherte mir, dass Camaro meinen Sohn nicht verletzen wollte, denn dann hätte er es getan, ohne Probleme. Gemeinsam erarbeiteten wir einen Weg wie wir, aber auch unser Sohn, mit Camaro umgehen sollten. Zwar behielt ich meinen Sohn und Camaro immer im Auge, wenn diese miteinander umgingen, aber mit der Zeit merkte ich, dass der Weg Früchte trug.

Unsere Beziehung wurde immer besser.  Auch wenn wir manche Rückschritte machten, in denen ich unserem Hundetrainer öfter anbot, ihm Camaro zu überlassen, machten wir plötzlich enorme Fortschritte.

 

Im April 2018, also ein halbes Jahr, nachdem Camaro seine Pfoten in unser Leben gestellt hatte, fuhren wir das erste mal gemeinsam mit 2 Kindern und 2 Hunden in den Urlaub an die Nordsee. Ich hatte große Bedenken, denn trotz weiterem Training ging Camaro immer noch nicht so gut an der Leine, wie ich mir das vorstellte. Ableinen war überhaupt nicht möglich. Interessanterweise wurde dieser Urlaub einer der schönsten Urlaube, die wir bislang hatten. Wir sind alle super zusammengewachsen.

Im Sommer begannen wir langsam wieder damit Camaro im umzäunten Garten laufen zu lassen. Dies hatten wir den gesamten Winter gemieden, um ihm nicht noch einmal die Möglichkeit des Weglaufens zu geben. Nach und nach merkten wir, dass er gern im Garten war. Er war glücklich einfach in der Hundehütte zu liegen und den Fahrradweg zu beobachten. Gut, der ein oder andere Fahrradfahrer wurde angebellt, aber das Leben soll ja auch etwas Spaß machen 😉

Mittlerweile können wir ihn, wenn wir z.B. im Stall sind, stundenweise mit unserer Hündin draußen lassen ohne Angst zu haben, dass er abhaut. Ich finde, das ist eine viel schönere Umgebung, als im Haus eingesperrt zu sein.

 

Abends liegt er an mich gekuschelt auf der Couch. Hauptsache er kann Körperkontakt haben und am besten eine Decke liegt über ihm… was eine Mimose… wir haben doch erst Ende September.

 

Kurzum: Ich habe das Gefühl, dass er nach 2 Jahren des Herumreichens und 1 Jahr Eingewöhnung endlich angekommen ist und verinnerlicht hat, dass dies sein zu Hause ist. Was hätte es auf dieser kleinen Hundeseele hinterlassen, wenn auch wir aufgegeben hätten und ihn erneut auf die Reise geschickt hätten?

 

Dieser kleine Hund hat uns hundeerfahrene Menschen gelehrt, dass auch wenn man Erfahrung hat, man sich vor Hilfestellungen nicht verschließen sollte. Das wichtigste aber, was uns Camaro gelehrt hat, ist niemals aufzugeben, denn auch wenn der Weg noch so steinig ist, irgendwann kommt man ans Ziel. Habt Geduld und vertraut auf Euch und Euren Hund!

 

Wir haben unser Ziel noch lange nicht erreicht, denn Camaro ist geprägt von seinen Erfahrungen. Aber ich bin mir sicher, dass wir mit Geduld und Liebe noch viel erreichen werden und wer weiß, vielleicht können wir den Ausbrecherkönig mit enormen Jagdtrieb vielleicht irgendwann ableinen.

 

Alles kann… nichts muss. Die Zeit wird’s bringen  🙂

Ich danke den Mariechen für die unkonventionelle Art Camaro aufnehmen zu können, die Chance, die ihr uns gegeben habt und das offene Ohr, das ihr für uns hattet. Ihr macht einen tollen Job! Gebt niemals auf!

 

Saftige Spende-Satte Schnauzen oder: Wie JOSERA einen soliden Grundstock für den Winter legt

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Als wir im September die Zusage von JOSERA erhielten Futterspenden an ihrem Werk abzuholen, ahnten wir noch nicht, was auf uns zukommen würde…

 

Optimistisch lieh sich Andrea einen großen Anhänger und fuhr die etwa 100km einfache Strecke zu Josera und lud eine beeindruckende Menge an Hunde und Katzenfutter auf. Mit etwa 1600kg (!) schleppte ihr Auto den tiefliegenden Anhänger nach Würzburg zurück. Bei 28° Außentemperatur trugen wir glücklich schwitzend und keuchend 64 Säcke a 10kg Katzenfutter und 64 Säcke a 15kg Hundetrockenfutter in Andreas Garage, um sie bis zum Transporttag mäusesicher zu lagern. In den frühen Morgenstunden des 3.10.2018 war es dann soweit. Um 2 Uhr brachen Andrea und ich auf, um bei meditativen 80 km/h mit unserem randvollen und megaschweren Hänger 1000km Richtung Süden zu gondeln.

Am frühen Abend trafen wir in der Toskana bei Chiara ein und luden den Hänger ab. Die Futterspenden wurden auf drei Tierheime verteilt. Immerhin 250 Hunde und noch ca. 100 Katzen versorgt Chiara dort.

Zum Glück konnte das schlaue Joserafutter den Weg von der Ladefläche zum Hundenapf selbständig bewältigen. (Sie glauben das nicht? Schauen Sie selbst, wir haben zum Beweis ein Video gedreht!)

Das Futter von Josera ist getreidefrei und für empfindliche/allergische Hundemägen sehr gut geeignet. Begeistert schickte mir Chiara schon am nächsten Tag Fotos von Hundehinterlassenschaften… Tano und Casper, Kapoa, Neddy und viele weitere Hunde hatten seit langem teilweise zum überhaupt ersten Mal in ihrem Leben eine gesunde Verdauung.

Wir danken JOSERA von ganzem Herzen! Gerade jetzt, wo der Winter kommt, brauchen wir qualitativ hochwertiges Futter um geschwächte Tiere wie Vivi, Laika oder Kapoa in den nächsten Frühling zu bringen.

Im Dezember wollen/müssen wir nochmal eine große Menge Futter bringen. Möchten Sie uns helfen? Wir benötigen dringend Sachspenden oder auch zweckgebundene Geldspenden. Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf- wir freuen uns über jede noch so kleine Zuwendung.

Lassen Sie uns auf das JOSERA-Fundament aufbauen und spenden Sie Futter für die notleidenden Vierbeiner- wir bringen es dahin, wo es gebraucht wird.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/4″][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_images_carousel images=“47877,47861,47860,47845,47878,47879,47880″ img_size=“600×400″ speed=“3500″ autoplay=“yes“ wrap=“yes“][/vc_column][vc_column width=“1/4″][/vc_column][/vc_row]

Bilder selfen – Hunden helfen

TIERISCH ABRÄUMEN- frei nach dem Motto FOTOS SELFEN-HUNDEN HELFEN starten wir am Samstag, 18.8. und Sonntag 19.8. unsere Sommeraktion ⛱ für die Pensionshunde in der Toskana.
Bei einer Tombola mit coolen und irrsinnigen Preisen könnt ihr für 1€ pro Los bzw. 6 Lose für 5€ dafür sorgen, dass die gequälten und dem Tod geweihten Jagdhunde überleben bis sie ihr Ticket ins Glück gewinnen.
Damit unsere Träume nicht zerplatzen, haben wir uns etwas Besonderes als Begleitprogramm einfallen lassen: Wer das außergewöhnlichste, verrückteste oder auch romantischste Foto mit unserer Bubblemaschine schießt, gewinnt einen Hammerpreis: Hai-ei-ei
Die Gewinner schicken wir mit ihrer Familie in das ?Meeresaquarium in Zella-Mehlis.
Ihr wollt mitmachen? Dann kommt zur Wasserkuppe (36163 Poppenhausen/Rhön), wo ihr neben unserem Highlight mit Sommerrodeln, Segelfliegen, Waffeln mampfen, Hochseilgarten, Funpark usw. bespaßt werdet. Ein Tag an der Wasserkuppe, der Spaß bringt und obendrein noch Gutes hinterlässt. 
Ihr könnt nicht kommen? Ab zehn € (12 Lose) ziehen wir euch live vor Ort. Das Zugvideo und eure Preise stellen wir live in die Whatsappgruppe bzw.schicken sie auf euer Handy…Wer kann da noch widerstehen???
Unsere Modells Mila Mausezahn und Pluto ‚Seifenzerplatzangst‘ haben ihr bestes gegeben für unsere Werbefotos-unterstützt die (für den guten Zweck) „gequälten“ Mariechenhunde und kommt vorbei!!! Meldet euch gerne unter unserer Email-Adresse: info@hundehilfe-mariechen.de

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Kleine Hände großes Herz

Ein Jahr lang haben Mascha (7 Jahre), ihre Schwester Josefine (10 Jahre) und deren Freundinnen Ida und Emily (beide 10 Jahre) gebastelt, gemalt, aussortiert, gesammelt, dekoriert, überlegt, diskutiert und phantasiert. Ein Jahr lang waren Haus und Garten Schauplatz unermüdlicher Kreativität – Holzbilder wurden gehämmert, Steinwurzarrangements zusammengestellt, Pferdebilder gemalt, Lesezeichen gefaltet, mit selbstangerührten Schleims experimentiert, Anti-Stress-Bälle geformt, Gartenschilder bemalt, Ketten gefädelt, Perlenbilder gebügelt, Schmuckdöschen beklebt, Seife statt Spaghetti gekocht ☺. In unserem Eingangsbereich stapelten sich unzählige Kisten mit Büchern, Kartons mit Spielen und Puzzeln, Dosen mit Schmuck, Taschen mit Schleich-Tieren, Ablagen mit Krimskrams, Kästchen mit Barbiesachen, CD-Türme, Magazine mit Zeitschriften, Boxen mit Postern, Reiterstiefel, Regenschirme, Täschchen, Rucksäcke, Ritterburgen, Fahrzeuge, Roller, Hüpfbälle, Kleidchen und Gewinnspiel-Artikel.

In den Wochen vor dem Flohmarkt gestalteten die Kinder ihre Plakate und Flyer, verteilten sie, warben in Schule und bei den Nachbarn, preisten ihre Waren aus, beschrifteten ihr Gebasteltes, dekorierten und schmiedeten Pläne. Yuki, unser Hund, den wir im Januar aus der Tierhilfe aufgenommen hatten, leistete ihnen stets Gesellschaft und war vielleicht zusammen mit unseren Hasen, Meerschweinchen, Katzen und Schildkröten auch ausschlaggebend für den spontanen Entschluss der vier Kinder, ihr Flohmarkt-Geld an die Tierhilfe zu spenden. Die Hundehilfe Mariechen und die Prodogromania mit der Pflegestelle Geiselwind hatten die Kinder im letzten Jahr selbst besucht und die Hunde dort in ihr Herz geschlossen.

Trotz der heißen Witterung war der Flohmarkt am 14.7. gut besucht. Die selbstgemachte Limonade, ein gebasteltes Gewinnspiel, Artikel zum Verschenken sowie das Anliegen des Flohmarktes lockten kleine und große Besucher gleichermaßen an. Sogar eine Kindergeburtstagsschatzsuche endete hier. Am Abend waren die fleißigen Verkäuferinnen recht erschöpft aber sehr zufrieden mit ihrer Arbeit: Satte 170 Euro hatten sie für die Hundehilfe umgesetzt. Und wir Erwachsene sind gerade in jenen Zeiten, in denen „Gutmenschen“ so dringend nötig sind, stolz auf unsere Kinder und deren Engagement.

Loswerden

Loswerden

eine gute Headline Schlagzeile um weiterzulesen?

Wenn ich damit Deine Aufmerksamkeit bekommen habe, Du neugierig geworden und bereit bist den Artikel zu lesen, dann freut es mich!

Aber jetzt erstmal Hand auf Herz, welche Assoziation hat Loswerden bei Dir ausgelöst? Loswerden – hier auf der Seite von Hundehilfe Mariechen!?

Ich finde es ist an der Zeit, mal was loszuwerden.

Gerade im Tierschutz können Gefühle manchmal sehr anstrengend werden und damit spreche ich sicherlich vielen aus dem Herzen.

Da war wieder dieser Moment, in dem ich angegriffen wurde, weil ich mich für Auslandstierschutz engagiere. Wieder dieselben Floskeln: „Es gibt ja schliesslich hierzulande ebenfalls viele notleidende Tiere und vollkommen überfüllte Tierheime!“ Doch schlimmer noch peitschte mir die Frage ins Gesicht, wie um Himmels Willen ich mich für Tiere einsetzen kann, wenn doch die Not der Menschen so groß ist.!? Das ist dann die ganz große Nummer, die Frage, die auch mich nicht kalt lässt…. Nebst vorwurfsvollen Blicken erfahre ich Unverständnis, getoppt von verbalen Beleidigungen. Aber Rechtfertigen für etwas, das mir am Herzen liegt?!  

Ich weiß, ich mich muss mich in diesem Moment zurückhalten, denn der Gegenüber wartet regelrecht auf die Konfrontation……

In diesem Moment besinne ich mich vielmehr auf das Motto von Hundehilfe Mariechen:

Handeln statt wegsehen und ich setze insgeheim einen oben drauf: „tun statt reden“

Ich frage mich, ob die Person wohl jemals ein Tierheim von innen gesehen hat? Ich stelle nicht infrage, dass diese Person Sach-, und Futterspenden in das Tierheim von nebenan gebracht, dort Fellnasen ausführt oder sogar einem „Insassen“ ein festes Zuhause geschenkt hat.

Ich frage mich, für was sich diese Person wohl auf der Welt einsetzt? Ich stelle nicht in Frage, dass sie sich für hiesige Tierheime, für den alten, kranken Mann in der Nachbarschaft oder für das Schicksal hungernder Kinder oder Kriegsopfer, einsetzt.

Da ich das Gute im Menschen sehen möchte, lasse ich mich in diesem Moment darauf ein, seinen Vorwurf zu verstehen. Ich stelle mir vor, dass sich diese Person wohl für irgendeine andere Sache auf der Welt engagiert, die ihm am Herzen liegt. Ich weiß, in diesem Moment bin ich nicht da um dort, bei seinem „Projekt“ zu helfen. Aber es ist gut, diese Person und ihre Hilfe dort zu wissen.

Wer also muss sich nun rechtfertigen? Keiner wie ich finde, denn für Hilfe muss man sich weder rechtfertigen noch schämen. Vielmehr sollten wir dem Gegenüber mit Respekt und Rücksicht begegnen, selbst dann, wenn wir seine Auffassung im ersten Moment nicht verstehen. Ein zweiter Blick lohnt allemal. Das wollte ich LOSWERDEN.

Summertime in der Toskana

Sommer in der Toskana- für uns Urlauber ein Genuss, für die Vierbeiner ein Verdruss…

2017 erlebte die Mitte Italiens den heißesten Sommer aller Zeiten. Selbst im Vatikan wurde das Trinkwasser rationiert. Nicht zuletzt deswegen tauften die Metereologen die Hitzewelle mit wochenlangen Temperaturen über 41° C auf den Namen „Luzifer“. Im Süden erreichte das Thermometer sogar 45° C und mehr. Schon für die Menschen war das eine körperliche Strapaze. Es starben viele ältere Leute und auch kleine Kinder an den Folgen der unausweichlichen Hitze. Die Haus- und Nutztiere traf die Hitzewelle ungeschützt und raffte unzählige dahin.

In unseren Tierheimen und vor allem der unterfinanzierten privaten Auffangstationen beginnen nun die Vorbereitungen auf den drohenden Sommer. Bitte helfen Sie mit die bevorstehende Periode für die Hunde aushaltbar zu gestalten. Schon ein kleiner finanzieller Beitrag oder auch eine Sachspende bringen uns weiter!

Wir benötigen diverse Baumaterialien zur Beschattung der Gehege, Planschbecken zur Abkühlung und natürlich gutes Futter, besonders auch für die nun wieder vermehrt erwarteten Welpen. Kühlende Unterlagen und medizinische Hilfsmittel wie SCALIBOR- Halsbänder und allgemeinen Parasitenschutz stehen auch auf unserer To-do-Liste. Die Überträgermücke der gefürchteten Mittelmeerkrankheiten kann nur mit diesem speziellen Produkt abgehalten werden. Sollten Sie einen Aufenthalt im Süden Europas planen, denken Sie bitte unbedingt daran ihren eignen Vierbeiner  vor der Infektion zu schützen.

Mit Ihrer Spende unter dem Stichwort „Sommerspaß“ oder Ihrer Sachspende (Lieferadresse auf Anfrage) können Sie einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz leisten. Unsere bedürftigen Hunde und auch wir als engagierte Helfer freuen uns sehr über jede noch so kleine Unterstützung. Einen schönen und erholsamen Sommer wünscht Ihnen Ihr Hundehilfe-Mariechen-Team

Der groooooße Ostertransport 2018

Kurz vor Ostern starteten zwei Transporter Richtung Italien. Viele Spenden haben uns vorher erreicht, so daß wir vollgepackt mit Futter und Sachspenden unsere Kollegen und Kolleginnen vor Ort ihre schwere Arbeit etwas erleichtern und den Hunden was Gutes tun konnten.

42 Hunde sollen mit zurück, dementsprechend viele Boxen waren an Bord.

Vorerst galt es jedoch die Tierheime und privaten Pflegestellen zu besuchen. Alte bekannte Hundenasen begrüßen, Scalibor Halsbänder verteilen (diese schützen vor der fiesen Sandmücke), neue Hunde aufnehmen, fotografieren und vermessen. Natürlich auch schmusen, spielen und kleine Spaziergänge.

Es tut schon sehr weh, wenn man vielen der Hunde wieder begegnet, die schon in den Besuchen zuvor dort waren. Sie scheinen immer wieder übersehen zu werden.. zu alt, zu groß, zu klein, zu schwarz, zu ängstlich, keine Rute..

Am Ostersamstag werden die 42 Glückshunde gut verzurrt in die Transporter verteilt. Richtung  Zuhause oder Pflegestelle ist der Weg nur nebensächlich. Alle haben eine unschöne Vergangenheit hinter sich und werden sich in den nächsten Wochen und Monaten wahrlich verwandeln. Das Fell wird glänzen, die Augen strahlen, die Ohren gespitzt. Auch Angst und Unsicherheit werden immer mehr in den Hintergrund rücken.

Am Sonntag früh um 0730 Uhr warteten schon die ersten Neuhundehalter und fleißigen Helfer. Papiere und Verträge tauschten die Besitzer. Immer mehr Menschen füllten den gut eingezäunten Platz. Große Freude in allen Gesichtern, als endlich die Transporter ankommen. Erschöpfte Fahrer, aufgeregte und vorsichtige Hunde, glückliche Familien.

Wir wünschen allen Mariechenhunden und ihren Menschen einen guten Start ins neue Leben. Bleibt gesund, schnüffelt durch den Wald, lauft über grüne Wiesen, genießt das gute Futter und lasst euch am Ende des Tages gut durchkraulen.

All den Helfern, Spendern, Familien, Freunden und Zugewandten ein großes Dankeschön!